Flucht aus dem Dollar
In der Zwischenzeit wurde kein einziges Problem gelöst. Die Flucht aus dem bankrotten Dollar hielt weiter an. In dieser Zeit kauften die Deutsche Bundesbank und die SNB Milliarden von Dollars auf, um die U.S.-Währung zu stützen.
Im März 1973 brach das System der festen Wechselkurse (Bretton Woods) vollständig zusammen. Am 26. März erreichte der Goldpreis in London ein Rekordhoch von $ 90 die Unze. Von da an degenerierte das Weltwährungssystem zu einem "Nicht-System". Alle Währungen schwankten frei gegeneinander. Dies öffnete Tür und Tor für weitere Währungsabwertungen; eine insgesamt kaum zufriedenstellende Situation. Geld ist eben ein Gut, dessen Quantität und Qualität nicht dem Gewinnstreben einer Klasse von besonders privilegierten Privatbankiers überlassen werden darf.