1995 war ein U.S.-Dollar aus dem Jahre 1940 nur noch acht Cents wert!
Beim Jahrestreffen der bekannten Investmentgruppe Berkshire Hathaway Ende April 1993 vertrat der berühmte Investor Warren
Buffett schon damals die Auffassung, dass Derivate eines Tages eine katastrophale Kettenreaktion auf den Weltfinanzmärkten auslösen konnten. In einem späteren Interview räumte Buffett allerdings ein, dass es sehr schwierig sei, genau vorherzusagen, welche Kette von Ereignissen solch eine Kernschmelze auslösen könnte. In seinem Jahresbrief 2003 zur aktuellen Wirtschafts- und Börsenlage bezeichnete Buffett, der auch "Orakel von Omaha" genannt wird, erneut Derivategeschäfte als "Zeitbomben mit Massenvernichtungscharakter". In einem Schreiben vom 10. März 2003 an Warren Buffett wies Dr. Lawrence D. Parks, geschäftsführender Direktor von der FAME - Foundation for the Advancement of Monetary Education -, New York, auf den Umstand hin, dass die $ 128 Billionen an Derivaten, welche gemäß BIZ existieren, nicht der einzige Faktor sind, welcher zur Unstabilität im Finanzsystem beiträgt, sondern dass der Schuldenberg der USA von $ 32 Billionen genauso berücksichtigt werden müsse.
Als Endresultat der Abkehr vom Gold kam es letztendlich zur Geburt eines Massenwahnsinns, wie ihn die Welt noch nie zuvor gesehen hatte. Eines Tages könnte dies in einem in der Geschichte beispiellosen Finanzkrach enden. Wie schon Keynes sagte: "Langfristig sind wir alle tot." Seine zynische Bemerkung könnte sich als Prophezeiung erweisen.
