Berechnungsgrundlagen
Für die Prognose der Entwicklung unseres Waldinvestments haben wir zahlreiche Erfahrungswerte zugrunde gelegt, die in der Vergangenheit gemacht wurden und eine Reihe von Annahmen getroffen, die sich auf zukünftige Entwicklungen beziehen:
- Die Mischwaldaufforstung besteht zu 70% aus Eukalyptusarten und zu 30% aus Kiefer.
- Erträge aus Durchforstungen der Eukalyptusbestände fallen im Jahr 7 und 10 nach der Aufforstung an, die Endernte der Eukalyptusbestände findet nach 20 Jahren statt.
- Erträge aus Durchforstungen Kiefer fallen im Jahr 10 und 15 nach der Aufforstung an, die Endernte findet nach 20 Jahren statt.
- Zudem fallen Erträge aus weiteren Durchforstungen der Eukalyptus- und Nadelholzbestände an, diese sind jedoch gering (Brennholz) und vorsichtshalber nicht in die Kalkulation eingeflossen.
- Die Steigerung des Grundstückspreises haben wir mit Null berechnet, zum einen aus Gründen kalkulatorischer Vorsicht und zum anderen, weil der Investor bei Abschluss eines Pachtvertrages nicht an der Wertsteigerung des Grundstücks partizipiert.
- Die Steigerung des Holzpreises haben wir mit 2% jährlich (inflationsbereinigt) angenommen. Die Preisentwicklung der Vergangenheit bestätigt dies, und die Nachfragesituation lässt weitere Preissteigerungen in mindestens dieser Größenordnung erwarten.
Derzeit werden auf dem paraguayischen Holzmarkt für Eukalyptus 45 € pro m3 und für Kiefer 55 € pro m3 erzielt. Abschlag bei der Endernte Kiefer von 20 % auf den prognostizierten Erlöspreis wegen geringerer Qualität bei kürzerer Umtriebszeit.
- Die Zuwachsraten pro Jahr und Hektar betragen 30 m3 bei Eukalyptus und 19,1 m3 bei Kiefer. Diese Zahlen basieren auf Erfahrungen der deutschen Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ), die in Paraguay seit 20 Jahren Aufforstungen betreibt sowie auf Studien und Erfahrungswerten weiterer Aufforstungsprojekte, die in Paraguay auf vergleichbaren Böden bereits realisiert wurden.
- Bewirtschaftungskosten sind in den Berechnungen enthalten bzw. werden mit Erträgen verrechnet. Das Bewirtschaftungsgeld wird verzinst angelegt, dadurch wird die tatsächliche entstehende Inflation ausgeglichen.
- Inflation ist in der Berechnung nicht enthalten, da die Höhe der Inflation über einen so langen Zeitraum nur sehr schwer vorhersagbar ist und sich zudem auf die Kosten- und die Ertragsseite auswirkt, sodass sich diese Posten auf lange Sicht gegeneinander aufheben.