Gold als Garant des Eigentums
Seit Beginn der aufgezeichneten Geschichte vor etwa 6000 Jahren übte das Gold auf den Menschen einen tiefprägenden, nachhaltigen Einfluß aus. Gold war und ist immer noch das Symbol für Wohlstand, Macht, Schönheit und Prestige. Es war schon immer fest im Bewußtsein der Menschen verwurzelt. Die Geschichte zeigt: Immer wenn die Akzeptanz und die Verwendung des Goldes in einer Kultur und Gesellschaft als hoch eingestuft wurde, herrschte nicht nur Vollbeschäftigung, sondern auch noch Wohlstand, kultureller Fortschritt und politische Stabilität. Doch was am allerwichtigsten ist: Gold war nicht nur unentbehrlich für Wohlstand und Kultur, sondern auch für persönliche und politische Freiheit der Menschen. "Gold ist der Maßstab aller großen Zivilisationen." Vor 35 Jahren erklärte uns der Vorsitzende der U.S.-Notenbank {Föderal Reserve System} Alan Greenspan in seinem prägnantem Aufsatz "Gold and Economic Freedom" (Gold und wirtschaftliche Freiheit) den Sachverhalt: "Gold und wirtschaftliche Freiheit sind untrennbar. Ohne Goldstandard gibt es keine Möglichkeit, Ersparnisse vor der Konfiszierung durch Inflation zu schützen. Gold steht symbolisch als Beschützer der Eigentumsrechte. Es ist gerade die Politik des Wohlfahrtsstaates, dem Eigentümer von Vermögen keine Chance zu geben, sich zu schützen. Das ist das schäbige Geheimnis, das hinter den Tiraden der Anhänger des Wohlfahrtsstaates steckt, wenn gegen Gold argumentiert wird. Die Staatsschulden sind nur ein anderes Wort für die >heimliche< Konfiszierung von Vermögen. Das Gold steht all dem im Wege und ist allein der Garant des Eigentums und der Eigentumsrechte." (Alan Greenspan). J. S. Morill in einer Rede vor dem U.S.-Senat am 28. Januar 1878: "So wie die Freiheit bleibt Gold nie lange dort, wo es nicht geschätzt wird".
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