Derzeit verbraucht Paraguay jährlich rund 100.000 Hektar Wald. Um diese Menge an Holz nachhaltig zur Verfügung zu stellen sind rund 1.000.000 Hektar Aufforstungsfläche notwendig. Tatsächlich vorhanden sind landesweit derzeit rund 40.000 Hektar. Es gibt also noch viel zu tun……
Die Aussichten für die lokale Vermarktung des Holzes sind denkbar gut.
Der rücksichtslose Raubbau an den natürlichen Wäldern des Landes hat zu einer Reduzierung der Waldfläche von einst 80% der Landesfläche auf unter 15% geführt.
Die verbliebenen Waldflächen sind entweder schwer erreichbar, bestehen nicht aus Baumarten, die kommerziell genutzt werden können oder sind durch strenge staatliche Vorschriften geschützt (Nationalparks).
Diese Entwicklung hat zu einer extremen Holzverknappung geführt. Auf der anderen Seite ist die Nachfrage für die Bau- und Möbelindustrie stetig gestiegen, die bisherige kontrollierte Aufforstung hält sich hingegen in Grenzen. Zudem sind die Bodenpreise noch relativ gering und die Bewirtschaftungskosten vergleichsweise niedrig.
Kurzum: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um in Wiederaufforstungen einzusteigen. Durch den Anbau verschiedener Holzarten kann eine etwaige negative Preisentwicklung einzelner Holzarten abgefedert werden, der Vermarktungsdruck beim Verkauf, der bei Holz ohnehin sehr niedrig ist, wird dadurch noch einmal verringert.
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